Alle in Deckung - Tom grillt...

Tom grillt...(achja, 30% der Grillfläche sollte frei bleiben 😉 )

 

Es hat etwas Archaisches – das an sich. Es ist die große Bestimmung des Mannes, dass ER die toten Tieren ihrer Bestimmung zuführt. Und genau dabei macht er schon immer so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen kann, denn „Gesund“ schmeckt bekanntlich nicht. Das mussten wir schon als kleine Jungs leidvoll erfahren, als uns viel ältere, weibliche Erdenbewohner zwangen, seltsame Gemüsepampe (Spinat) als „Nahrung“ zu gebrauchen. So gesehen ist das erwachsener nichts als Rache. Tom und Larson sind nun als Botschafter des geräucherten Friedens unterwegs und zeigen Euch, wie Ihr den Spagat zwischen schwarzgegrillten Koteletts und aluschalen-bereiteten Maiskolben hinbekommt – wenn es auch das ein oder andere Mal kräftig im Schritt zieht. :mrgreen:

Übrigens meinen viele, Grillen und Barbecue seien ein und dieselber Sache. Weit gefehlt, denn BBQ bezeichnet das indirekte Grillen bei nur 120 – 200 °C in sogenannten Smokern. Das Fleisch wird schonend und ohne Hektik gegart, ohne auszutrocknen. Die krebserregenden Rauchgifte durch in die Glut herabtropfendes Fett werden ebenfalls vermieden. Wer einmal ein richtiges BBQ gegessen hat, weiß den Unterschied zu schätzen.

Kurztipps:

  • Einen großen Grill verwenden (30% freie Fläche, oder Tropfblech zwischen Fleisch und Glut)
  • Anzündkamin nutzen, den erst halbvoll machen und dann nochmal auffüllen, wenn es gut glüht
  • Schale mit Bier/Wassergemisch in den Smoker geben
  • Nicht direkt über der Glut garen (am besten über der oben erwähnten Schale)
  • Nach dem Grillen alle Öffnungen verschließen und über Nacht abkühlen lassen. Die restliche Kohle kann man wieder benutzen.
  • Am nächsten Tag säubern: Latex-Einweghandschuhe und einige Küchentücher zum Säubern des Smokers benutzen. Das Fett/Wasser-Gemisch aus der Grillschale dann einfach auf die schmutzigen Küchentücher kippen und alles ab in die Mülltonne
  • Asche später unauffällig als Dünger im Blumenbeet der Gattin verstreuen

Zum Foto rechts: Das Gemüse (Zuccini, Champignons) wurde mir natürlich von den Frauen aufgezwungen. Kein MANN grillt sowas freiwillig… 😆

Man beachte das Brandeisen in meiner Hand (wer erkennt die Spiegelschrift?).

Und dass das Bier kein gutes Kölsch ist, hat auch seine besondere Bewandnis – wird im GassiPod aufgelöst……


Aufnahme: 9. Juli 2010

21 MB

29 min

96 kbps

Hier direkt anhören:

 

Mit rechter Maustaste und "Speichern unter..." herunterladen. | Open Player in New Window


 

Der European Outdoor Chef

Der EOC - für Tom der beste Grill wo gibt....

 

Der Anzündkamin - bitte nur zu 1/3 füllen, sonst zieht er nicht!

 

EOC innen 

Unter der Motorhaube des EOC verbirgt sich die Technik!

 

Ergänzende Links

 


 

Hier ein Text, den jeder ja aus dem Internet kennt bzw. schon mal als Email zugeschickt bekommen hat:

Die Grillsaison hat endlich wieder angefangen und es ist daher wichtig, dass wir uns ein paar Punkte in Erinnerung rufen über die Regeln des Kochens draußen, da das das einzige Kochen ist, das echte Männer unternehmen, weil damit ja immer eine gewisse Gefahr verbunden ist. Wenn ein Mann sich dazu bereit erklärt, das Grillen zu übernehmen, wird die folgende Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt.

Die Frau kauft das Essen. Die Frau macht den Salat, bereitet das Gemüse und den Nachtisch. Die Frau bereitet das Fleisch fürs Grillen vor, legt es auf ein Tablett, zusammen mit allen notwendigen Utensilien und trägt es nach draußen, wo der Mann schon mit einem Bier in der Hand vor dem Grill sitzt.

Und hier kommt der ganz wichtige Punkt des Ablaufs: DER MANN LEGT DAS FLEISCH AUF DEN GRILL !

Danach mehr Routinehandlungen, die Frau bringt die Teller und das Besteck nach draußen. Die Frau informiert den Mann, dass das Fleisch am Anbrennen ist. Er dankt ihr für diese wichtige Information und bestellt gleich noch mal ein Bier bei ihr, während er sich um die Notlage kümmert.

Und dann wieder ein ganz wichtiger Punkt: DER MANN NIMMT DAS FLEISCH VOM GRILL UND GIBT ES DER FRAU.

Danach wieder mehr Routine. Die Frau arrangiert die Teller, den Salat, das Brot, das Besteck, die Servietten und Saucen und bringt alles zum Tisch raus. Nach dem Essen räumt die Frau den Tisch ab, wäscht das Geschirr.

Und wieder ganz wichtig: ALLE LOBEN DEN MANN FÜR SEINE KOCHKÜNSTE UND DANKEN IHM FÜR DAS TOLLE ESSEN.

Der Mann fragt die Frau, wie es ihr gefallen hat, mal nicht kochen zu müssen und wie er dann sieht, dass sie leicht eingeschnappt ist, kommt er zu dem Schluss, dass man es den Weibern sowieso nie Recht machen kann.