Opener „Watcher of the Skies“

Und wieder mit der Band „The Musical Box“ eine Zeitreise gemacht – diesmal zurück bis 1973, als Genesis das geniale Konzeptalbum „Selling England by the Pound“ aufführte. Die Songs kannte ich von dem Bestseller-Live-Album „Seconds Out“ von 1974, welches ich in den 70ern erstmalig bei meinem Bruder gehört, verehrt und als eines meiner ersten Vinyls erstanden habe. Es ist unglaublich, wie komplex damals die Musik war: Völlig seltsame Melodie- und Tempowechsel, alles in eine abgefahrene Geschichte eingebettet – so muss ein LSD-Rausch gewesen sein! Und kreativer Kopf des Ganzen war Peter Gabriel.

Erst dann merkt man, dass wir seit den 80ern mit stupidem Mainstream „versorgt“ und verblödet werden: 3x Strophe mit Refrain, dann 1x Break, dann nochmal Refrain, Schluss. ist keine simple „Coverband“, es sind geradezu Besessene, die die Vorbildband Genesis (damals noch mit Peter Gabriel in seinen genialen Bühnenkostümen) bis ins kleinste Detail kopieren! Originalkostüme, Stories, Beleuchtung, Dias, Bühnenbild, nachgebaute Originalinstrumente, Langhaarperücken und die markante Sing- und Sprechweise von Peter G.

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Der legendäre Song, der IMMER von TMB gespielt werden muss: „Supper’s Ready“

Alle Genesis-Mitglieder haben schon TMB-Konzerten beigewohnt und sind in der Vergangenheit sogar auch schon manchmal mit aufgetreten. Tony Banks meinte, TMB sei auf der Bühne „besser als sie selbst damals“ – man habe sich viel mehr verspielt.   Es ist einfach nur ein Flash! 2000 alte Genesis Fans (50+, meist männlich) machten die Zeitreise mit, die ich mit Gassipodhörer Peter F. genoss!

Hier einige Konzertausschnitte: http://youtu.be/QmXDL3Ko_0g