Tom & Larson (Dezember 2010)

Tom & Larson (Dezember 2010)

Für Eilige habe ich hier zunächst die Galerien, oder wählt direkt rechts oben im Kasten „“ die Unterseiten aus.

Oftmals erwische ich mich dabei, dass ich mir Bilder viel viel besser merken kann als z.B. Texte. So kann ich z.B. mit Ausnahme von „Alle meine Entchen“  nicht einen einzigen Liedtext auswendig. Geht das Euch auch so?

Zugleich bin ich eine „Sammler-Seele“ in Bezug auf Stimmungen und Emotionen. Dies drückt sich dann nicht nur in den GassiPods aus – deren Episoden über das Thema „Fotografie“ ich dem Leser hier gerne nahelegen möchte (z.B. Episode 3). Mit den hier gezeigten Schnappschüssen oder Kompositionen wünsche ich visuellen Genuss!

Wie kam ich zur Fotografie?

Im Jahr 1982 hatte ich durch die Verschiebung von Prioritäten (arbeiten anstatt Hausaufgaben machen) genug Geld zusammengekratzt, um mir meine erste Kamera zu kaufen: Eine Minolta XD-5 mit einem 1.7/50mm Standardobjektiv. Diese Ausrüstung ergänzte ich nach und nach um Fremdobjektive wie einem 70-200mm Tokina Zoom, einem schlechten Halimex (hieß die Firma so?) Weitwinkelzoom und später sogar einen gebrauchten Motor (”Winder”).

Mit dieser recht zuverlässigen Ausrüstung hatte ich viel Spaß und bis heute ist die Vorliebe für die  geblieben. Dabei kristallisierten sich schon recht früh Bereiche der  heraus, die mich – auch heute noch – am meisten reizen:

  • Reise- und Landschaftsfotografie
  • Available Light
  • Portrait und ästhetischer Akt
  • Seit 2008: Panorama- und HDR-

Im Jahr 1993 schwenkte ich um zu Nikon, genaugenommen war es eine AF 801s, auch wieder mit einer ganzen Palette mit Fremdobjektiven, diesmal aber qualitativ etwas bessere. Nachdem ich 2002 meine erste digitale Sucherkamera als Ergänzung kaufte (Olympus Zoom 3020 mit 3 MPixel) musste ich mir selbst ziemlich schnell eingestehen, dass ich fast nur noch diese benutzte. Als PC-affiner Mensch, der Webseiten bastelte, Fotos per Email an Freunde verschickte, nach 20 Jahren ganz tolle Dias immer noch nicht gerahmt hatte und Fotos in den berühmten Schuhkartons lagerte, wurde mir ziemlich schnell klar, dass ich radikal auf digitale umschwenken musste.

Gleichwohl realisierte ich aber auch, dass die DSLR-Kameras, die es mit der 801s aufnehmen konnten, außerhalb meiner finanziellen Reichweite lagen und – was wichtiger war – der analogen  immer noch nicht in der Auflösung überlegen waren (6 MPix war gängig). Der Autofokus der Olympus und die Einschaltverzögerung waren tödlich langsam – v.a., wenn man seine kleinen quirligen Kids fotografieren wollte. Toll dagegen war die Möglichkeit, kurze Videoclips zu drehen – dank dieser Kamera habe ich nun tatsächlich ein kurzes Video, wie der Erstgeborene laufen lernt!

Deshalb musste in 2005 eine neue “Zwischenkamera” her – bis die DSLRs technisch weit genug entwickelt waren, dass ich eine Landschaftsaufnahme auf 1,20m Breite in alle Schärfe drucken lassen konnte :mrgreen: . Die Wahl fiel auf die Minolta A200 – ein kompaktes, sogenanntes Bridge-Modell: Kompaktkamera mit Look-and-Feel einer DSLR, einer guten (aber fest verbauten) Zoomoptik (28-200mm) und der Möglichkeit, bis zu 15-minütige Quicktime-Videos in 800×600er Auflösung zu drehen! Diese kaufte ich gebraucht, aber fast neu auf der e-Bucht für 470€.

Die bis dahin vorhandene komplette Nikon-Ausrüstung habe ich in Teilen nach 13 Jahren (in 2006) über ebay und an Freunde  für 40% vom damaligen Neupreis verkauft – dabei waren nur der Body, der Blitz SB400 und das 1.8/85mm original von Nikon! Für letzteres bekam ich sogar 90% vom Neupreis – allerdings war es auch “nur” 9 Jahre alt und direkt nach dem Kauf mit einem UV-Filter als Schutz versehen worden. Das war meine beste Linse und das, was ich ahnte – trat auch ein: Ich entschied mich Ende 2007 wieder für eine Nikon D300 und holte mir diese Linse zum gleichen Preis wieder neu. :-D

Nun habe ich – verglichen mit dem „Digitalschrott“ vorher – endlich eine Ausrüstung, die meinen Ansprüchen gerecht wird, inklusive einer grandiosen Schärfeleistung… und keine Zeit mehr für dieses Hobby, weil ich zuviel arbeite! Ich weiß ja nicht, ob es da nicht besser als Schüler und Student war – weniger Geld zur Verfügung für dieses schöne Hobby –  aber viel mehr Zeit… :cry:

Nun denn, ich mache weiter…. irgendwie…

 

Kamerahistorie